Bis 2027 errichten Picnic und Inther in Deutschland ihr erstes gemeinsames Fulfillment-Center. Das koordinierte Designteam implementierte eine hochautomatisierte Intralogistiklösung mit ICE-Fördertechnik, Shuttle-ASRS und Robotik für ungekühlte, gekühlte sowie gefrorene Zonen. Ergonomieorientierte Arbeitsstationen, schnelle Prozessschritte und fehlervermeidende Automatik garantieren reibungslose Abläufe. Eine separate Recyclinglinie führt Kartons an den Aufbereitungsprozess zurück, während speziell isolierte Kühlraumförderer Wärmeverluste minimieren und dadurch Kühlleistung und Energieeffizienz steigern, gleichzeitig Wartungsintervalle verlängern, Betriebskosten senken und nachhaltige Zukunftsfähigkeit unterstützen.
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Fulfillment-Center realisiert innovative Intralogistik mit Robotik, Automatisierung und KI-Potenzial
Die erste internationale Kooperation von Picnic und Inther führt bis 2027 zur Entstehung eines automatisierten Fulfillment-Centers in Deutschland. Das integrierte Designteam konzipierte drei Temperaturbereiche (ungekühlt, gekühlt, gefroren) und setzt ICE-Fördertechnik, Shuttle-ASRS sowie robotergestützte Arbeitsplätze ein. Ergonomische Packstationen und automatisierte Wege optimieren Mitarbeiterkomfort und Durchsatz. Ein zentrales Lagerverwaltungssystem steuert Aufträge, KI-basierte Algorithmen analysieren Betriebsmuster. Energieeffiziente Kühlbänder reduzieren Kosten. Nachhaltigkeitsaspekte werden durch integriertes Kartonrecycling berücksichtigt. Modulare Erweiterungsoptionen erlauben zukünftige Technologieanpassungen ohne Unterbrechungen.
Hallenhöhe wird optimal genutzt durch Spiralförderer und kontinuierliche Aufzüge
Die niederländischen ICE-Förderanlagen wurden von Inther mit dedizierter Hardware und einer zentralen Steuerungssoftware ausgestattet, die eine nahtlose Synchronisation mit dem Lagerverwaltungssystem von Picnic bietet. Das Shuttle-ASRS transportiert Material selbstständig zu ergonomischen Kommissionierplätzen und optimiert Pickzyklen. Spiralförderer und vertikale Förderbrücken nutzen die volle Hallenhöhe aus, steigern die Lagerkapazität und verbessern die Raumauslastung. Durch diese Automatisierung werden Durchsatzraten erhöht und Betriebssicherheit langfristig gewährleistet. Intelligente Sensoren überwachen Lastzustände und ermöglichen effiziente vorausschauende Wartungsintervalle.
Separates Karton-Fördermodul verwertet Kartonagen; moderne ICE-Fördertechnik minimiert effizient Kühlverlustenergie
Eine separate Förderlinie transportiert Kartonagen direkt in einen in sich geschlossenen Recyclingkreislauf und automatisiert damit das Abfallmanagement, um Ressourcenschonung zu maximieren. Parallel dazu implementiert das Kühllager neue ICE-Förderbänder, die durch optimierten Stromverbrauch und geringe Wärmeabgabe einen stabilen Kühlbetrieb ohne Zusatzkosten gewährleisten. Diese kombinierte Fördertechnologie steigert Prozesseffizienz und Nachhaltigkeit, reduziert Betriebskosten und ermöglicht eine hohe Produktqualität unter Einhaltung strenger Temperaturvorgaben im gesamten Lager- und Logistikbetrieb. Sie entspricht ökologischen Vorgaben und effizient.
Flexible Systemerweiterungen ermöglichen künftige Optimierungen durch KI und Robotik-Komponenten
Inther setzt auf ein Baukastenkonzept, das firmeneigene Module und Picnic-Roboter nahtlos zu einer wartungsarmen Gesamtlösung verbindet. Die modulare Infrastruktur erlaubt den unkomplizierten Einbau weiterer Robotertypen, KI-gestützter Bildverarbeitung und zusätzlicher Automatisierungstechnik ohne umfangreiche Anpassungskosten. Dadurch verkürzen sich Projektlaufzeiten und Kapitalbindung, während gleichzeitig eine hohe Zukunftssicherheit gewährleistet bleibt. Unternehmen können so Trends wie maschinelles Lernen, autonome Navigation und kollaborative Robotersysteme effizient integrieren und weiterentwickeln. Diese Offenheit maximiert Investitionsrenditen und erlaubt kontinuierliche Optimierung.
Kooperationserfahrung sichert nachhaltige Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit im deutschen Fulfillmentbau
Martijn Herder betont, dass die praktischen Erkenntnisse aus Dordrecht und Ridderkerk der Inther Group als Leitfaden für die nahtlose Hardware- und Softwareintegration im deutschen Fulfillment-Center dienten. Die abgestimmte ICE-Fördertechnik und das Lagerverwaltungssystem arbeiten Hand in Hand, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Frederik Nieuwenhuys von Picnic ergänzt, dass die gebündelte Automatisierungs-Kompetenz die Performance steigert und so deutsche Kunden effizienter, schneller und mit höherer Transparenz bedient werden können, nahezu fehlerfrei, skaliert, flexibel.
Integrierte Recyclingförderbänder von Picnic und Inther optimieren Abfallmanagement nachhaltig
Die strategische Partnerschaft zwischen Picnic und Inther transformiert die Logistiklandschaft in Deutschland durch ein modular aufgebautes Fulfillment-Center mit automatisierter Fördertechnik und Robotik. Ergonomische Warenentnahme-Stationen schützen MitArbeiter vor Überlastungen, während energieeffiziente Kühlsysteme konstante Temperaturen sicherstellen. Das skalierbare Design und offene Software-Schnittstellen erlauben künftige KI- und Robotikintegration ohne große Umbauten. Kunden genießen dadurch zuverlässige, fehlerfreie Lieferprozesse, verbesserte Kühlkettenstabilität und profitieren von reibungsloser Expansion bei steigendem Bestellvolumen mit erhöhter Transparenz und optimierten Kostenstrukturen.

