Der Digital Excellence Outlook 2026 – AI at Scale von valantic und HRI zeigt, dass 86 Prozent der 1.000 befragten C-Level-Entscheider in der DACH-Region KI als Top-Technologie sehen. 36 Prozent agieren bereits als KI-Vorreiter, 55 Prozent befinden sich im Mittelfeld und 9 Prozent gelten als Nachzügler. Ohne strategischen KI-Einsatz droht bis 2030 ein Wettbewerbsnachteil. Die Untersuchung präsentiert Use Case-Cluster und empfiehlt Maßnahmen zur Stärkung digitaler Souveränität und Effizienz, gezielt umzusetzen.
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86 Prozent der DACH-Entscheider nennen KI nun wichtigste Zukunftstechnologie

KI-Vorreiter verankern die KI-Transformation (Foto: valantic. HRI)
Die Analyse Digital Excellence Outlook 2026 – AI at Scale basiert auf einer Befragung von 1.000 C-Level-Entscheidern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie belegt, dass 86 Prozent Künstliche Intelligenz als führende Zukunftstechnologie einstufen und damit erstmals Themen wie Cloud-Transformation, Cybersecurity und Internet der Dinge übertreffen. Dieses Ergebnis signalisiert den Trend zu umfassender Automatisierung und Datenanalysen als zentralem Wettbewerbsfaktor für Unternehmen jeder Branche Prozessoptimierung strategische Agilität steigern Ressourceneffizienz ermöglichen notwendig.
Wirtschaftliche Folgen mangelnder KI-Innovation bedrohen Wettbewerbsfähigkeit in naher Zukunft
79 Prozent der befragten Top-Manager warnen davor, dass fehlender KI-Einsatz bis 2030 zu gravierenden Wettbewerbsnachteilen führen werde. Die Studie zeigt, dass mangelnde Innovationskraft nicht nur Marktanteile kostet, sondern auch wirtschaftliche Effizienz einschränkt und Zukunftsinvestitionen gefährdet. Daher plädieren die Autoren dafür, intelligente Anwendungen zügig in essenzielle Betriebsabläufe einbinden. Durch Automatisierung könnte der Ressourcenbedarf sinken, Entscheidungsprozesse beschleunigt werden und die Profitabilität langfristig verbessert bleiben und Innovationszyklen zu verkürzen sowie Agilität zu fördern.
KI-Reife zeigt 36 Prozent Vorreiter, 55 Mittelfeld, 9 Nachzügler
Die Untersuchung des KI-Reifegrads offenbart drei wesentliche Gruppen: 36 % der Unternehmen agieren als Vorreiter, indem sie KI gezielt in Geschäftsprozesse integrieren und über eigenes Expertenwissen verfügen. Weitere 55 % haben mittlere Reife erreicht und setzen auf schrittweisen Ausbau von KI-Funktionalitäten bei gleichzeitiger Mitarbeiterqualifizierung. Ein kleinerer Anteil von 9 % gilt noch als Nachzügler, da dort grundlegende Konzepte, Datenstrategien und Ressourcen fehlen. Dieser Status quo verdeutlicht deutlichen Handlungsbedarf im technologischen und personellen Ausbau.
Strategische KI-Verankerung führt zu messbarer Effizienzsteigerung, Zeitgewinn und Qualitätsverbesserung
Firmen mit fortgeschrittenem KI-Reifegrad profitieren laut Studie nicht nur von beschleunigten Abläufen und reduzierten Durchlaufzeiten, sondern auch von einer gesteigerten Präzision in der Leistungserstellung. Die automatisierten Workflows minimieren manuelle Eingriffe, wodurch Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig erhöhen KI-basierte Qualitätskontrollen die Produkt- und Dienstleistungsstandards deutlich. Diese klar messbaren Effekte weisen auf den direkten Nutzen einer tiefgreifenden KI-Integration hin und zeigen, wie Unternehmen dadurch nachhaltigen Geschäftserfolg erreichen.
Vorreiter priorisieren Governance, Zusammenarbeit und Befähigung für KI-Erfolg deutlich
KI-Pioniere verstehen, dass erst die Kombination aus belastbaren Daten, funktionsübergreifender Zusammenarbeit, etablierten Entscheidungsstrukturen und kontinuierlicher Schulung von Mitarbeiter den Entscheidenden Vorsprung sichert. Während Datengrundlagen zunehmend Standard sind, ermöglichen strukturierte Governance-Prozesse den transparenten Umgang mit Verantwortlichkeiten. Parallel läuft ein intensives Kompetenztraining, das technische und methodische Fähigkeiten in Einklang bringt. Auf diese Weise können sie KI-Lösungen schnell validieren, Risiken reduzieren und nachhaltige Effizienzgewinne realisieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig stärken.
KI steigert Prozessgeschwindigkeit, Ergebnisqualität und Ressourceneffizienz in Unternehmen bedeutend
Nach Einschätzung von Dr. Sven Jung, Studienleiter beim Handelsblatt Research Institut, stellt KI für Unternehmen in der DACH-Region eine zentrale Triebfeder dar, um Innovationskraft sowie Marktpotenziale voll auszuschöpfen und nachhaltig voranzubringen. Laurenz Kirchner, Managing Director bei valantic, ergänzt, dass der Einsatz intelligenter Systeme gleichzeitig die Abwicklungsgeschwindigkeit erhöht, die Ergebnisqualität verbessert und den Ressourceneinsatz optimiert, wodurch sich die technologische Wettbewerbsstärke deutlich vom Wettbewerb abhebt nachhaltig signifikant messbar und plattformunabhängig dauerhaft zuverlässig.
Digitale Souveränität sichern: Use Cases definieren, interdisziplinäre Teams etablieren
Die Studie empfiehlt ein strukturiertes Vorgehen: Zunächst werden Use Cases ermittelt, die spezifisch auf branchentypische Herausforderungen und Chancen zugeschnitten sind. Darauf aufbauend sollte der interdisziplinäre Ausbau von Projektteams gefördert werden, um technische und fachliche Expertise zu vereinen. Ergänzend dazu sind verbindliche Richtlinien vorzusehen, die einen ethisch verantwortungsvollen KI-Einsatz sichern. Somit wird digitale Souveränität gewährleistet, wodurch Anwender jederzeit Klarheit und Kontrolle in KI-basierten Abläufen behalten. Dies fördert Effizienz und Vertrauen zusätzlich.
Gezielte Qualifizierung und Governance schaffen digitale Souveränität im KI-Zeitalter
Im Digital Excellence Outlook 2026 – AI at Scale zeigt sich, dass ein hoher KI-Reifegrad nicht nur Effizienz und Qualität steigert, sondern auch die digitale Souveränität stärkt. Unternehmen etablieren transparente Governance-Richtlinien, richten datengestützte Entscheidungsprozesse ein und definieren verantwortungsbewusste Leitlinien für den KI-Einsatz. So sichern sie Kontrolle über Algorithmen und Datenflüsse. Durch kontinuierliche Qualifizierung der Belegschaft und interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen nachhaltige Wettbewerbsvorteile im dynamischen Umfeld künstlicher Intelligenz mit Blick auf Zukunftsfähigkeit.

