Rittal weist auf der Hannover Messe sein Portfolio EU-2027-konformer Kühlgeräte und Chiller aus. Die neuen Lösungen berücksichtigen bereits jetzt verschärfte Kältemittelanforderungen und unterstützen Maschinen- und Anlagenbauer bei der frühzeitigen, regelkonformen Planung. Kombiniert mit Direct Chip Cooling und integrierten Wärmerückgewinnungskonzepten reduzieren sie CO2-Footprint und Betriebskosten, erhöhen Leistungsdichte sowie Energieeffizienz und ermöglichen langfristige Betriebssicherheit. Ergänzt durch standardisierte Stromverteilerplattformen und optimierte Engineering-Workflows entsteht eine robuste, zukunftssichere Infrastruktur skalierbare maximale Verfügbarkeit und automatisierte Diagnostik.
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Zukunftssichere Kühltechnik ab 2027: EU-konforme Geräte und Chiller vorgestellt

Messeneuheit Wire Terminal WT L senkt Automatisierungs-Schwelle (Foto: Rittal GmbH & Co. KG)
Rittal und Eplan erweitern ihr Portfolio auf der Hannover Messe um integrierte Software- und Hardwarekomponenten für moderne Rechenzentren. Eplan Smart Sourcing optimiert die Beschaffungsplanung, PCN pflegt Bauteiländerungen automatisch ein. Mit RiLineX- und Ri4Power-Systemen, Sidecar-Architekturen und Direct Chip Cooling adressieren sie steigende Anforderungen an Leistung, Dichte und CO?-Effizienz. Die innovative Drahtkonfektionierungsautomatik WT L Serie ergänzt das Angebot und ermöglicht kostengünstige, skalierbare Infrastruktur für Digitalisierungs- und KI-Anwendungen, reduzierte Ausfallzeiten, optimierte Wartungsprozesse, Effizienzsteigerung.
Durch wachsende Komplexität im Markt müssen Entwicklungszyklen gestrafft, Produktionskosten gedrückt und Zusatzfunktionen nahtlos integriert werden. Dabei ist präzise Integration aller Prozessschritte entscheidend. Maschinen- und Anlagenbauer setzen dabei auf die Verbindung von Engineering-Software mit moderner Hardware und Automatisierungsplattformen. Rittal und Eplan demonstrieren auf der Hannover Messe (Halle 27, Stand D50) ein ganzheitliches Portfolio, mit dem Unternehmen unterschiedlicher Größe durch optimierte Workflows, konsistente Datenführung und skalierbare Infrastruktur Effizienzgewinne erzielen und Wachstum beschleunigen.
Datenmodell verzahnt Elektro-, Fluid- und Steuerungstechnik für effiziente Automatisierung
Im Zentrum effizienter Engineering-Prozesse steht eine durchgängige und strukturierte Dateninfrastruktur für Planung, Beschaffung, Fertigung und Betrieb. Eplan hat sein Portfolio verschlankt, um sich eng an den tatsächlichen Anwender-Workflows zu orientieren. Die konsistenten Daten bilden einen digitalen Zwilling als Single Source of Truth. Dieser verbindet nahtlos Elektro-, Fluid- und Steuerungstechnik, fördert automatisierte Abläufe und schafft Entscheidungsgrundlagen in Echtzeit mit erhöhter Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und transparentem Projektfortschritt. Ressourcenverbrauch senken und Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern.
Lieferzeiten im Engineering transparent machen: effiziente Planung garantiert termintreue
Mit Eplan Smart Sourcing entfällt das wiederholte Nachfragen zu Verfügbarkeit und voraussichtlichen Lieferterminen im Projektteam. Bereits beim Erstellen der Schaltpläne lassen sich Bauteildaten in Echtzeit abrufen. So erkennen Entwickler unverzüglich, ob gewählte Komponenten verfügbar sind oder Alternativen erforderlich werden. Die daraus resultierende Transparenz reduziert logistische Risiken, beschleunigt Entscheidungsprozesse und ermöglicht eine bessere Ressourcenplanung. Lieferkettenstörungen haben dadurch geringere Auswirkungen auf Projektzeitpläne und Budgetentwicklung. Unternehmen reagieren flexibler auf Marktanforderungen und steigern Wettbewerbsfähigkeit.
Eplan Data Portal empfängt Bauteiländerungsdaten in Echtzeit dank PCN-Automation
PCN von Eplan leitet Hersteller-Updates zu Bauteiländerungen automatisch ins Data Portal weiter und stellt so eine zentrale Informationsquelle bereit. Die Asset Administration Shell (AAS) übernimmt dabei das automatische Einspielen und die Validierung der Daten. Konstrukteure erfahren proaktiv von geplanten Produktabkündigungen, technischen Überarbeitungen oder sicherheitsrelevanten Hinweisen. Dadurch lassen sich notwendige Änderungen in Schaltplänen, Stücklisten und Dokumentationen unmittelbar umsetzen. Dies fördert effiziente Engineering-Abläufe und minimiert zeitintensives Nacharbeiten sowie Fehlerkosten mit Transparenzgewinn sofort.
Einbindung in bestehende Linien erfolgt unkompliziert dank modularer Maschinenarchitektur
Die neue WT L Serie von Rittal Automation Systems automatisiert den Zuschnitt, das Abisolieren und das Crimpen von Litzen und Einzellitzen in einem kompakten Vollautomaten. Zielgruppe sind kleinere Steuerungsbauer, die von niedrigen Investitionskosten, hoher Durchsatzleistung und einfacher Inline-Integration profitieren. Das System bietet eine intuitive HMI zur Programmierung variabler Drahtparameter, reproduzierbare Ergebnisse und minimale Ausschussquoten. Wartungsintervalle sind lang, Ersatzteile verfügbar und der Anlagenbetrieb wirtschaftlich mit reduziertem Energieverbrauch und hoher Präzision Zuverlässigkeit.
Skalierbare, effiziente Energieverteilung mit RiLineX und Ri4Power für KI-Workloads
Effizientes Energiemanagement ist essenziell für High Performance Computing und künstliche Intelligenz in modernen Rechenzentren. Rittal liefert dafür modulare Stromverteilungslösungen wie RiLineX und Ri4Power, kombiniert mit Sidecar-Architekturen für Power-Racks im White Space. Diese Systemarchitektur unterstützt standardisierte Verkabelung und schafft eine anpassungsfähige Infrastruktur, die sich flexibel an wachsende Leistungsanforderungen anpassen lässt. Betreiber profitieren von hoher Skalierbarkeit, gesteigerter Dichte der IT-Infrastruktur und einer deutlich erhöhten Verfügbarkeit ihrer Systeme. Das modulare Konzept erleichtert Integration.
Höhere Rechenleistung dank integrierter flüssigkeitsbasierter Kühlung und effizienter Wärmerückgewinnung
Direct Chip Cooling von Rittal nutzt eine hydrophile Wärmeleitpaste und spezielle Kühlkanäle, die nah am Chip liegen, um elektronische Bauteile leistungsfähiger zu betreiben. Die direkte Flüssigkeitskühlung erlaubt kompakte Rack-Designs und höhere Rechenkapazitäten bei reduzierten Temperaturspitzen. Parallel wandeln integrierte Wärmerückgewinnungsmodule Abwärme in nutzbare Wärmeenergie um, verbessern Energieeffizienz und unterstützen Firmen bei der Einhaltung künftiger EU-2027-Regelungen, indem sie CO?-Emissionen nachhaltig senken und Betriebskosten minimieren. steigern Anlagenlebensdauer und befähigen Unternehmen zu klimaneutraler Produktion.
Regelkonforme Kühlung ab 2027: Rittal garantiert Maschinenbauern nachhaltige Betriebszyklen
Mit den ab 2027 in Kraft tretenden EU-Regelungen für Kältemittel müssen Hersteller strenge Umwelt- und Sicherheitskriterien erfüllen. Rittal reagiert darauf mit einem modularen Angebot an energieeffizienten Kühlgeräten und Chiller-Systemen, die bereits alle künftigen Vorschriften berücksichtigen. Neben umfassender Dokumentation und Software-Tools für die Auslegung erhalten Kunden proaktive Beratung. Das Ergebnis: vereinfachte Projektplanung, reduziertes Ausfallrisiko und nachhaltiger Betrieb der Anlagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Servicevereinbarungen und Ersatzteilversorgung sichern langfristige Investitionsrentabilität, durchgängig.
KI-fähige Infrastruktur von Rittal fördert Effizienz in Rechenzentren, Fertigung
Im Zentrum der Zusammenarbeit von Rittal und Eplan steht der digitale Zwilling als Single Source of Truth. Strukturierte Daten aus der elektrotechnischen Planung fließen automatisch in Fertigungs- und Automatisierungssysteme, synchronisiert über Cloud- und Edge-Infrastruktur. AI-fähige Rechenracks und modulare Stromverteilung unterstützen Hochleistungsschaltungen. Der Prozess vermeidet Medienbrüche, verkürzt Time-to-Market und verringert Investitionsrisiken. Anwender profitieren von schlanken Kostenstrukturen, flexiblen Skalierungsoptionen und langfristiger Einhaltung regulatorischer Vorgaben bis EU-2027 sowie optimierter Ressourcennutzung und Energieeffizienz maximiert.

