Zur Gewährleistung maximaler IT-Verfügbarkeit hat die Münchener Hypothekenbank gemeinsam mit der noris network AG eine georedundante Rechenzentrumsarchitektur eingeführt. Auf zwei Standorten in Aschheim und Nürnberg werden sämtliche Anforderungen von EZB, Bundesbank und BaFin stringent umgesetzt. Die räumliche Separation erhöht die Betriebskontinuität, während das innovative CECC-Kühlverfahren durch indirekte Freikühlung den Stromverbrauch optimiert und eine PUE von unter 1,3 erzielt. Dies fördert Effizienz und Umweltverträglichkeit gleichermaßen. Außerdem unterstützt die Lösung zukünftige Skalierungsvorhaben.
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IT-Compliance und Datensicherheit nach höchsten Standards bei Münchener Hypothekenbank

Peter Bitterlich, Team Lead Key Account Management bei noris network (Foto: noris network)
Die strategische Partnerschaft legt ihren Fokus auf die Einhaltung der Regularien der Europäischen Zentralbank, der Bundesbank und der BaFin. Die Münchener Hypothekenbank, ausgestattet mit einer Bilanzsumme von 55,6 Milliarden Euro, stärkt ihre Position als führendes europäisches Kreditinstitut. Durch konsequentes Risikomanagement, interne Audits und automatisierte Kontrollmechanismen wird die Compliance transparent gestaltet. Gleichzeitig sorgt die verbesserte IT-Infrastruktur für einen erhöhten Datenschutz und eine robuste Absicherung sensibler Kundendaten, effizient skalierbar und zukunftsorientiert gestaltet.
Hartmut Koll erläutert Nutzen georedundanter Rechenzentren für höhere Systemverfügbarkeit
Dank der dualen Rechenzentrumskonfiguration in Aschheim bei München und in Nürnberg erreicht noris network eine konstante IT-Verfügbarkeit ohne Einbußen. Diese räumliche Separation erfüllt nicht nur technische Redundanzziele, sondern unterstützt auch regulatorische Vorgaben und behördliche Compliance-Anforderungen. Hartmut Koll, verantwortlich für die IT-Infrastruktur der Münchener Hypothekenbank, hebt hervor, dass durch die Standortdistanz die Ausfallsicherheit erhöht und im Krisenfall ein sofortiges Failover ermöglicht wird, um Geschäftskontinuität sicherzustellen und gleichzeitig energiewirtschaftliche Risiken minimiert effizient.
Modulare Energiezellen ermöglichen flexible Skalierung und ressourceneffiziente, innovative Kühlungstechnologien

Sitz der Münchener Hypothekenbank (Foto: Münchener Hypothekenbank)
Das CECC-Konzept von noris network integriert modulare Energiezellen und einen Kyoto-Cooling-Wärmetauscher in ein kompaktes Kühlsystem, das Rechenzentren umweltgerecht betreibt. Mehr als 90 Prozent der Betriebszeit erfolgt die Kühlung ausschließlich über indirekte freie Luftkühlung, wodurch energieaufwändige Kompressoren fast vollständig entfallen. Diese effiziente Lösung sorgt für einen dauerhaft niedrigen PUE-Wert von unter 1,3 und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Gleichzeitig profitieren Betreiber von optimierten Wartungsintervallen und geringeren Betriebskosten ressourcenschonend flexibel hochverfügbar leistungsstark zukunftssicher.
Modularer Rackaufbau kombiniert Low-Density- und High-Density-Bereiche mit maximaler Compliance
Die modulare Racking-Struktur ist in unterschiedlich dimensionierte Low-Density- und High-Density-Abschnitte untergliedert, um Server und Speicherkomponenten effizient unterzubringen. Zwischen dem Technikbereich mit sensiblen IT-Systemen und dem offen zugänglichen Kundenbereich wurde eine doppelte Deckenkonstruktion eingefügt, die physische Trennung und Brandschutzvorgaben erfüllt. Ergänzend kommt ein mehrstufiges, elektronisch gesteuertes Zutrittskontrollsystem zum Einsatz, das Kartenleser sowie PIN-Eingabe nutzt und die Einhaltung aller relevanten Compliance-Standards lückenlos dokumentiert. Diese Sicherheitsarchitektur ermöglicht umfassend revisionssichere Prüfungen und effektive Risikoerkennung.
Georedundante Migration umgesetzt, Hypothekenbank Betrieb über zwölf Monate ununterbrochen
Im Rahmen eines zwölfmonatigen Projekts koordinierte Peter Bitterlich bei noris network die komplette Migration der IT-Umgebung der Münchener Hypothekenbank. Mithilfe eines abgestuften Rollouts, synchroner Replikation und paralleler Testumgebungen wurden alle Anwendungs- und Datenkomponenten Schritt für Schritt übertragen. Ein detaillierter Zeitplan, regelmäßiges Monitoring sowie ein automatisiertes Notfall-Rollback stellten sicher, dass der tägliche Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt werden konnte. parallel wurden Compliance- und Sicherheitsprüfungen durchgeführt. Sämtliche Serverkonfigurationen wurden vorab in Laborumgebungen validiert.
64 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche fassen acht Racks bieten 65 kVA
An beiden RZ-Standorten befinden sich jeweils acht modulare Racks auf circa 64 Quadratmetern, was eine gezielte Segmentierung der Infrastruktur begünstigt. Die Gesamtleistung von etwa 65 kVA bildet einen flexiblen Leistungspool, der den Betrieb energieeffizienter Appliances genauso unterstützt wie anspruchsvoller Hochleistungsserver. Diese Konfiguration erfüllt strenge Service-Level-Agreements und ermöglicht Skalierungsoptionen. Gleichzeitig werden Stromressourcen optimal genutzt und eine hohe Verfügbarkeit sichergestellt, was langfristig Ausfallrisiken minimiert. Sie unterstützt strategische Erweiterungen und Kosteneinsparungen langfristig.
Spezialisierung auf langfristige Wohn- und Gewerbeimmobilienfinanzierung exklusiv in Westeuropa
Die Münchener Hypothekenbank bietet maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle für langfristige Wohn- und Gewerbeimmobilienprojekte in Deutschland sowie in ausgewählten westeuropäischen Regionen. Dabei verbindet sie traditionelles Bankwissen mit innovativen digitalen Prozessen, um transparente Kreditentscheidungen und individuelle Konditionen zu ermöglichen. Kooperationspartner wie Volksbanken, Raiffeisenbanken und freie Finanzvermittler sorgen für lokale Marktnähe und umfassende Beratung. Ergänzend stellt die Bank erfahrene Sachbearbeiter bereit, die Kunden von der Planung bis zur Auszahlung begleiten und betreuen mit fachkundiger Unterstützung.
In einem sorgfältig geplanten Migrationsprojekt führte noris network den reibungslosen Umzug bestehender Systeme der Münchener Hypothekenbank auf die neue georedundante Plattform in nur zwölf Monaten durch. Dabei blieben Betrieb, Service-Level und Compliance-Richtlinien rund um die Uhr aktiv. Koordination zwischen Fachabteilungen, Data Center Teams und Sicherheitsexperten stellte nahtlose Abläufe sicher. Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige, hoch verfügbare und energieoptimierte IT-Infrastruktur mit minimalem Risiko unter Einhaltung strenger gesetzlicher und interner Vorgaben Prozesse.

