Projekt VIAA schafft Grundlagen für nachhaltiges Verkehrsmanagement in Lübeck

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VIAA in Lübeck integriert Kameras und Sensoren an vier bedeutenden Kreuzungen, um in Echtzeit anonyme Verkehrszahlen und Fahrzeugtypen zu erfassen. Diese Daten werden verschlüsselt an einen leistungsfähigen Verkehrsrechner weitergeleitet, der Ampelsteuerungen dynamisch anpasst und bei Unregelmäßigkeiten Alarm schlägt. Das fünf Millionen Euro umfassende Förderprojekt des Bundes investiert in Netzwerktechnik, Sensorik, Wartung und Schulung des Betriebspersonals. Perspektivisch sollen bis Ende der Laufzeit 80 Ampelanlagen eingebunden werden. Stauarm umweltfreundlich effizient skalierbar modern.

Geo-Services und Verkehrsfluss-Abteilung installieren Kamera zur Verkehrsdatenerfassung an Kreuzungen

In ihrer Präsentation erläuterte Elisabeth Fröhlich die Einführung einer modernen Verkehrskamera in Kombination mit Sensorik, um an vier prioritären Knotenpunkten quantitative und qualitative Verkehrsdaten zu erfassen. Die installierten Geräte an Fackenburger Allee/Bei der Lohmühle, Schwartauer Allee/Bei der Lohmühle, Werner-Kock-Straße/Fackenburger Allee und Berliner Allee/Kronsforder Allee unterscheiden anonymisiert zwischen Fahrzeugtypen und Fußgängern. Die generierten Echtzeitdaten bilden die Basis für strategische Planung, Kapazitätsoptimierung und dynamisches Verkehrsmanagement und tragen zur Reduzierung von Emissionen bei.

Smarte Sensorik analysiert Verkehrsteilnehmer anonym und verbessert Ampelsteuerung automatisch

Mittels KI-gestützter Videoanalyse erfasst die Kameralösung anonymisierte Bewegungsmuster von Autos, Fahrrädern und Fußgängern. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt an den Verkehrsrechner, der in Echtzeit Verkehrslagen bewertet. Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen werden Ampelphasen dynamisch verlängert oder verkürzt. Dieses adaptive Verfahren reduziert Stauzeiten und erhöht die Durchflusskapazität an kritischen Knotenpunkten. Die protokollierten Messwerte dienen zudem als Grundlage für Simulationsmodelle und tragen zur kontinuierlichen Verbesserung der städtischen Verkehrssteuerung bei. Einheitliche Schnittstellen gewährleisten Kompatibilität mit weiteren IoT-Systemen.

Ausbau, Wartung und Schulung sichern funktionierende Sensorik und Verkehrsanalysen

Mit einem Finanzrahmen von fünf Millionen Euro, zu 65 Prozent durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert, ist VIAA auf eine Projektdauer von zweieinhalb Jahren angelegt. Während dieser Phase werden die essentiellen technischen Komponenten und administrativen Prozesse definiert, um ein umweltverträgliches Verkehrsmanagement zu realisieren. Dazu zählen die Installation und fortlaufende Wartung der Sensorik sowie intensive Schulungen für das Bedienpersonal, um einen sicheren, stabilen sowie effizienten Betrieb zu garantieren. Evaluationen begleiten Prozess.

Spontane Verkehrsstörungen und Baustellen werden digital erfasst und analysiert

Durch die Anbindung aller relevanten Ampelanlagen an den Verkehrsrechner und die Verknüpfung mit einer zentralen Datenplattform entsteht ein durchgängig vernetztes Steuerungssystem für Lübecks Straßenverkehr. Staus, Baustellen und Zwischenfälle werden in Echtzeit erfasst und klassifiziert. Die aggregierten Datensätze ermöglichen eine algorithmische Optimierung der Signalsequenzen, die Wartezeiten minimiert und den Verkehrsfluss stabilisiert. Dieses Rückgrat vorhersehbarer Mobilität unterstützt die Verkehrsleitzentrale und bildet die Basis zukünftiger Smart-City-Strategien. Dies entlastet das städtische Verkehrsnetz nachhaltig effektiv.

Dynamische Ampelprogramme reagieren auf Verkehrsaufkommen minimieren Stau und Emissionen

Der Verkehrsrechner stellt das digitale Rückgrat des städtischen Verkehrsmanagements dar. Durch die Vernetzung von Sensoren und Ampelsteuerungen erfasst er kontinuierlich Verkehrsleistung und aggregiert Daten zu einem Gesamtbild. KI-gestützte Algorithmen analysieren die Lastverteilung auf den Straßen und passen Grünzeiten und Sperrintervalle automatisch an. Das Resultat sind spürbare Reduktionen bei Rückstaulängen. Zudem sorgen automatische Fehlalarmfunktionen für unmittelbare Benachrichtigungen und eine schnelle Behebung von Störungen. Dies garantiert effiziente Abläufe und konstante Ampelzyklen rundum.

Konzeptumsetzung: 47 Ampeln angebunden, 33 ältere Anlagen technisch erneuert

Durch die Inbetriebnahme von 47 vernetzten Ampeln hat das Verkehrsmanagement einen Entscheidenden Fortschritt erreicht. Im Verlauf des Projekts werden die insgesamt 80 priorisierten Lichtsignalanlagen sukzessive an den Verkehrsrechner angebunden. Zu diesem Zweck werden veraltete Steuerungen durch aktuelle IoT-fähige Module ersetzt und Gateways installiert. Diese technische Aufrüstung ermöglicht eine konsistente Datenübertragung in Echtzeit und bildet die Grundlage für eine vorausschauende Verkehrssteuerung, die Kapazitäten effizient ausnutzt und Emissionen senkt. Reaktionszeiten messbar verkürzt.

Durch das VIAA-System erhält Lübeck eine hochgradig vernetzte Verkehrssteuerung mit Echtzeitanalysefunktionen. Sensordaten zu Verkehrsaufkommen, Geschwindigkeiten und Fahrzeugtypen werden verschlüsselt an einen zentralen Rechner übertragen. Dynamische Signalprogramme reagieren proaktiv auf Verkehrsbelastungen, Bauarbeiten oder Unfälle. Die skalierbare IoT-Plattform unterstützt künftige Erweiterungen und ermöglicht über offene Schnittstellen die Integration externer Dienste. Dies optimiert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern sorgt auch für niedrigere Emissionswerte und erhöhte Verkehrssicherheit in der urbanen Infrastruktur und anpassungsfähige Steuerstrategien.

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