Medi steigert Cyberresilienz und Compliance durch edge.SHIELDOR automatisierter Fertigung

0

medi kombiniert in Bayreuth und weiteren Standorten weltweit 3.000 Mitarbeitende, um medizinische Kompressionsstrümpfe und innovative Sportkleidung unter den Labels medi Medical, CEP und ITEM m6 zu realisieren. Die digitale Fertigung im Industrie-4.0-Umfeld erfordert niedrige Latenzen, kontinuierliche Datenverfügbarkeit und robuste Sicherheitsstrategien. TRIOVEGAs edge.SHIELDOR isoliert kritische OT-Systeme, übersetzt alte SMBv1-Protokolle in SMBv3 und stellt so stabile, wartungsarme Verbindungen her – ganz ohne kostspielige Maschinen- oder Softwareaufrüstungen. Die Verbindung bleibt performant, sicher und wartbar.

medi expandiert und stärkt Gesundheits- und Sportmode mit Kompressionstechnologie

Die Bayreuther medi GmbH wurde 1951 gegründet und zählt heute zu den globalen Marktführern in der Kompressionstherapie. Mit rund 3000 Mitarbeiter – darunter 1800 am Stammsitz – liefert sie medizinische Kompressionsstrümpfe, Bandagen und orthopädische Einlagen. Über digitale Gesundheitsdienste hinaus bietet medi mit den Marken CEP und ITEM m6 innovative Funktionskleidung. Diese richtet sich an Profisportler und modebewusste Kunden, die Wert auf Leistungsoptimierung, Komfort und modernes Design legen und Qualität garantiert.

VMware beendet Support: Alt-Systeme in medi-Fertigung drohen erhebliches Ausfallrisiko

Die Fertigung von medi ist so ausgelegt, dass innerhalb eines Tages aus präzisen Körpermaßen serienreife Kompressionsstrümpfe ausgeliefert werden können. Im Einsatz sind jedoch Altmaschinen mit MS-DOS, Windows CE und dem veralteten SMBv1-Protokoll, die seit Jahren ohne Patches laufen. Mit dem absehbaren Support-Ende von VMware für die Shopfloor-Server und dem Produktionsstillstand durch einen Cyberangriff im August 2022 steigt die Herausforderung, eine sichere, revisionskonforme und stets verfügbare Infrastruktur zu bewahren ohne Beeinträchtigung.

Proof of Concept erweitert edge.SHIELDOR um MS-DOS-Kompatibilität für Shopfloor-Maschinen

Die edge.SHIELDOR-Appliance von TRIOVEGA agiert als isolierende Schutzschicht zwischen veralteten Controllern und dem IT-Backend, ohne dass bestehende Maschinensteuerungen angepasst werden müssen. Unsichere SMBv1-Protokolle werden erkannt, kanalisiert und bidirektional in das zeitgemäße SMBv3-Format konvertiert. So entsteht eine performante, fast wartungsfreie Datenbrücke zwischen OT und IT. Anwender genießen nahtlose Abläufe, reduzieren Sicherheitslücken und erfüllen Compliance-Anforderungen, während teure Hardware-Aktualisierungen überflüssig werden. Inbetriebnahme erfolgt sicher, Appliance skaliert unkompliziert, minimiert Risiken und spart Kosten effektiv.

MS-DOS-Kompatibilitätsmodus von edge.SHIELDOR löst alte SMB-Dialekte sicher und zuverlässig

Nachdem während des Proof of Concept an einer MS-DOS-gesteuerten Strickmaschine besondere SMB-Dialekte auftauchten, die edge.SHIELDOR nicht interpretierte, beschloss TRIOVEGA, die Maschine zu untersuchen. Der Transport nach Lübeck ermöglichte eine präzise Analyse jedes Netzwerkpakets, um verborgene Protokollabweichungen aufzuspüren. Auf Basis dieser Erkenntnisse programmierten die Ingenieure eine Kompatibilitätsebene für MS-DOS innerhalb des edge.SHIELDOR. Mit schneller Reaktionszeit und Qualitätssicherung festigte dieses praxisnahe Vorgehen, das Michael Herde als vorbildliche Zusammenarbeit bewertete, die partnerschaftliche Kooperation.

Legacy-Maschinen laufen weiter dank edge.SHIELDOR und reibungsloser SMBv3-Integration permanent

Vor dem Auslaufen des VMware-Supports wurde das Kommunikationsupgrade implementiert, wodurch sämtliche OT-Systeme reibungslos mit der IT-Infrastruktur verbunden sind. IT-Business-Analyst Linus Anders weist darauf hin, dass seitdem keine Produktionsstörungen mehr aufgetreten sind. Teure Hardware-Ersetzungen oder umfangreiche Retrofit-Maßnahmen zur Modernisierung alter Maschinen sind damit überflüssig geworden. TRIOVEGA übernimmt über regelmäßige Software-Updates die laufende Pflege sowie Weiterentwicklung der Schnittstellen und gewährleistet so eine beständige, performante und sichere Umgebung. Dies optimiert den Produktionsdurchsatz signifikant.

Vereinheitlichte OT-IT-Kommunikation erfüllt jetzt NIS-2-Anforderungen mit edge.SHIELDOR-Lösung bei medi

Nach Ausweitung des edge.SHIELDOR-Einsatzes von MS-DOS-basierten Maschinen auf Systeme unter Windows 95 und Windows XP konsolidiert medi seine heterogenen Schnittstellen in einer zentralen Plattform. Dieser Schritt gewährleistet Compliance mit anstehenden NIS-2-Regeln und festigt die Cyberresilienz in der gesamten Fertigung. TRIOVEGA stellt die erweiterten SMB-Fähigkeiten als Teil des Standardumfangs bereit, sodass weitere Industriepartner ohne großen Integrationsaufwand von optimierter Datensicherheit, schnellen Übertragungsraten und geringerem Wartungsbedarf profitieren. Das Konzept erhöht Effizienz und Zukunftssicherheit.

Durch edge.SHIELDOR schafft medi eine starke Barriere gegen Angriffe auf veraltete Fertigungssysteme, indem unsichere Protokolle in aktuelle Kommunikationsstandards überführt werden. Ohne Modifikation bestehender Maschinen ermöglicht die Lösung eine performante, stabile Datenübertragung zwischen Shopfloor und Unternehmens-IT. Wartungsaufwand und Updatebedarf sinken erheblich, während die Produktion ungestört läuft. medi steigert so seine Cyberresilienz, erfüllt gesetzliche Vorgaben und legt den Grundstein für eine agile, skalierbare Industrie-4.0-Infrastruktur. Regelmäßige Updates und effiziente Monitoring-Tools sichern langfristige Stabilität.

Lassen Sie eine Antwort hier